Dass Kompetenzentwicklung als Innovationstreiber gelten kann, stellt einen disziplinenübergreifenden Konsens dar. Investitionen in die „Human Side of Innovation“ werden jedoch in der Praxis immer wieder vernachlässigt. Dieses Spannungsfeld wird in diesem Beitrag mit Fokus auf schnell wachsende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) analysiert: In der kritischen Wachstumsphase ergeben sich typische Kompetenzentwicklungsaufgaben wie die Rekrutierung und Integration neuer Talente, eine Überlastung von Schlüsselpersonen, die Gestaltung von Kommunikationswegen und Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Am empirischen Fallbeispiel eines Medizintechnikunternehmens werden Lösungsansätze aufgezeigt. Um eine Etablierung als innovatives Unternehmen zu unterstützen, ist ein ganzheitlicher Ansatz zu entwickeln, der vom schnellen Wachstum zu einem Pfad der kontinuierlichen Verbesserung überleitet.

 

Kriegesmann, B.; Kley, T.; Knickmeier, A.; Balic, M.; Ottensmeier, B.; Lauterbach; Monstadt, H.; Hannes, R.; Pracht, H. (2018): Herausforderungen für Kompetenzentwicklung in schnell wachsenden innovativen kleinen und mittleren Unternehmen. In: Ahrens D., Molzberger G. (Hrsg.): Kompetenzentwicklung in analogen und digitalisierten Arbeitswelten. Kompetenzmanagement in Organisationen. Springer, Berlin, Heidelberg, S. 111-122.

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